Städte

Auch Städte haben ihre eigenen Charakteristika. Ein paar davon will ich euch gerne zeigen. Am Anfang steht Berlin. 

Berlin

Berlin bedeutet mir in mehrfacher Hinsicht viel, und dies nicht erst, seitdem es Bundeshauptstadt ist. In Berlin habe ich an vielen Veranstaltungen teilgenommen, Lehrgänge, Tagungen vom BVV oder bei verdi. Das gehörte immer zu den Annehmlichkeiten des Berufslebens, wenn auch meist wenig Zeit für ein näheres Kennenlernen der Stadt blieb.  Interessant im Laufe der Jahre die gravierenden Veränderungen in der Stadt zu beobachten. Zur Zeit der Mauer war West-Berlin irgendwie völlig anders. Der Kudamm war das absolute Zentrum, das KDW (Kaufhaus des Westens) das Schaufenster zum Osten. Berlin war eine Insel. Alles änderte sich mit dem 9. November 1989, dem Tag als die Mauer fiel. Plötzlich lag Berlin mittendrin, wurde Hauptstadt der Republik. Am Anfang waren die Ostbezirke noch sehr anders. Dunkle Gassen und Häuser, aber auch prachtvolle Alleen. Ich erinnere mich noch an einen Besuch einer Ostberliner Szenekneipe, in der ich mit meinem Kollegen ein richtiger Fremdkörper war. Diese Kneipen gibt es heute nicht mehr. Heute befindet sich das Zentrum direkt im Osten am Gendarmenmarkt. In einer wahnsinnigen Geschwindigkeit wurde überall saniert und neu gebaut, so dass die ganze Stadt Ost- wie West-Berlin heute nicht mehr wieder zu erkennen ist. 

Seit Berlin Bundeshauptstadt ist, war es häufig Ort wichtiger und großer Demonstrationen. Für Atomausstieg und Energiewende habe ich mehrfach in Berlin demonstriert, wir sind um den Reichstag und vor das Bundeskanzleramt gezogen um unsere Forderungen an die richtige Adresse zu bringen. Die wichtigste Demo war dabei vielleicht die von 2010, im Protest gegen die Rücknahme des Atomausstiegs. Da herrschte eine wirkliche Aufbruchstimmung und der Wille, dies nicht durchgehen zu lassen war greifbar. Wenn nötig werde ich auch immer wieder nach Berlin fahren, vor allem, wenn es um die Umsetzung der Energiewende geht.

Der dritte Teil meiner Berlinerfahrung ist rein touristischer Natur. Wir sind mit dem Boot auf der Spree gefahren, waren auf dem Alexanderplatz, haben den Dom und die Museen auf der Museumsinsel besucht. In kleiner Runde habe ich Olaf Schubert erlebt und wir haben die Revue im Friedrichsstadt-Palast besucht. Stundenlang sind wir durch die Straßen Berlins flaniert, haben in Cafés und Restaurants gesessen, die Hackeschen Höfe besucht, waren im Reichstag und im Kanzleramt. Und natürlich darf ein Ausflug nach Potsdam nicht fehlen: Berlin ist keine Insel mehr. Auch in diesem Jahr konnte ich Berlin wieder einen Besuch abstatten und habe in der Nähe des Hauptbahnhofs das Museum Futurium kennengelernt. Auch das kann ich jedem nur empfehlen, der bereit ist, einen kleinen Blick auf und in unsere Zukunft zu wagen.

Ich habe zwar keinen Koffer in Berlin, aber die Stadt bleibt immer eine Reise wert.

Wien

Zu Wien haben wir eine ganz persönliche, verwandtschaftliche Beziehung. Das lässt uns immer mal wieder hier her zurückkehren. 

Der Wiener Charme durchdringt die ganze Stadt. Alles ist etwas gemütlicher, in die Jahre gekommen, aber immer noch ein Stück weit hochherrschaftlich. Die prachtvollen Gebäude haben alle schon etwas Patina angesetzt. Die Oper, das Burgtheater, das Wiener Rathaus sind hier an erster Stelle zu nennen. Museen und Ausstellungen locken ebenso wie der Naschmarkt oder Theater und Show. Mit der U-Bahn kommt man schnell durch Wien, mit der Straßenbahn geht es raus nach Grinzing, dem kultigen Heurigenviertel. Der Maler Friedensreich Hundertwasser stammt von hier und hat sich im Hundertwasserhaus verewigt, aber auch in der "Fernwärme". Einen Ausflug wert sind auch die Wiener Berge, dahin fahren die Wiener gerne mal am Wochenende-

Paris

Paris gehört zu den Traumzielen vieler Menschen. Und ich durfte diese Stadt als 15-jähriger erstmals erleben. Später dann konnte ich die vielen Sehenswürdigkeiten, Museen, Cafés, Restaurants noch intensiver erleben. Die untenstehenden Bilder stammen von einer Reise 2009.

Madrid

Spaniens Hauptstadt konnte ich auch schon zweimal besuchen, eine Woche im Rahmen eines Bildungsurlaubs, sowie eine rein touristische Woche. Beim Bildungsurlaub hatte ich die Möglichkeit mit FunktionärInnen der Gewerkschaft CCOO (Commissiones Obreras) zu sprechen und einen Einblick in das spanische Bankwesen zu gewinnen. Madrid imponiert mit seiner Architektur, den Museen und Palästen. Ebenso interessant war die Kleinstadt Toledo mit ihrer historischen Altstadt. Überall ist der spanische Bürgerkrieg von 1936 noch gegenwärtig. Auch dass die Franco-Diktatur noch bis in die 79er Jahre des 20. Jahrhunderts anhielt spürt man mancherorts. Das Leben pulsiert Tag und Nacht.

Die Fotos stammen aus dem Jahr 2000 aus Madrid und Toledo.

Lissabon

Die Hauptstadt Portugals hat mich sehr beeindruckt, auch wenn ich nur wenige Tage dort verbracht habe, bei niedrigen Temperaturen und völlig erkältet. Schön war es trotzdem.

New Orleans

Nach New Orleans sind wir mit einer Reisegruppe der New Orleans Jazz Connection aus Hanau gekommen. Erst eine Woche Kreuzfahrt in der Karibik, dann eine Woche in New Orleans. Die Band war schon mehrmals dort und hat auch sehr unterstützt nach der Flutkatastrophe in New Orleans. Insofern waren wir gerne gesehene Gäste in der Stadt. Man sagt auch, dass New Orleans die unamerikanischste Stadt in Amerika ist. Das kann ich nicht beurteilen, auf jeden Fall gehört sie zu den Südstaaten, die durchaus noch einmal anders ticken. Hier ein paar ausgewählte Fotos.

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