Mit einer Zukunftskonferenz im Oktober 2001 hat der Prozess der Agenda 21 auch in Langen begonnen. An einem Wochenende diskutierten fast 80 Langener Bürgerinnen und Bürger Zukunftsfragen und
Zukunftsvisionen. Daraus haben sich mittlerweile 13 Arbeitsgruppen gebildet, die zu den unterschiedlichsten Themen arbeiten wollen. Da finden sich Gruppen zur Aufwertung der Altstadt, der Begrünung der Innenstadt, zur
Reduzierung des Autoverkehrs, zum interkulturellen Dialog, dem Wohnen von Jung und Alt, zu verschiedenen Schulthemen und zu regenerativen Energien, Niedrigenergiehäuser und ökologisches Bauen. Diese Gruppen
präsentierten ihre Ergebnisse am 27. November 2001 im Rathaus von Langen einer breiteren Öffentlichkeit. Der Prozess ist zunächst auf ein Jahr angelegt, in dem die Gruppen konkrete Vorschläge und Handlungsfelder
erarbeiten sollen. Über diese Ergebnisse will ich auf der Seite aktuell berichten, vor allem aus der Gruppe regenerative Energien, bei der ich mitarbeite. Schon jetzt ist für den Prozess der Agenda eine Veranstaltung
zur Zwischenbilanz im Sommer und eine Abschlussveranstaltung Ende 2002 geplant. Die Arbeitsgruppen haben im Laufe des Jahres 2002 ihre Arbeiten intensiv aufgenommen. Für die Gruppe “Energie” kann ich berichten, dass wir
als erstes versuchen uns einen Überblick über den Ist-Zustand zu verschaffen und hierzu Gespräche mit den unterschiedlichen Institutionen wie der Stadt, den Stadtwerken und dem Kreis Offenbach aufgenommen haben.
Vielleicht finden sich ja Interessierte, die am Agenda-Prozess in anderen Gemeinden schon beteiligt sind (in Langen ist dies eher spät gestartet), der Klima-Gipfel in Rio, auf den die Initiativen zu einer lokalen Agenda
zurückzuführen sind, hat immerhin schon im Jahr 1992 stattgefunden. Ab sofort also hier und auf der offiziellen Web-Seite der Langener Agenda 21 aktuelle Informationen aus Langen!
Im Agenda-Prozess fand im Oktober die Präsentation der Zwischenergebnisse der Arbeitsgruppen statt. Für die Gruppe Energie konnte ich dies durchführen. Die Ziele wurden anhand einer Power-Point Präsentation
dargestellt. Hier die Kernpunkte: Ø lokales Förderprogramm
für Baumaßnahmen mit erneuerbaren Energien Ø Einrichtung eines Energiespar – Büros
Informationsstelle zu Förderungs– und Finanzierungsmöglichkeiten Ø Einrichtung eines offenen Energiespar-Stammtischs, an dem Planer,
. . . .. Handwerker, Energiesparberater und andere Experten Erfahrungen zu . .. .. ...
. ... .. energietechnischen Fragen austauschen und weitergeben. |