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Die Buschtrommel Langen, 11. November 2004 Die Münsteraner “Buschtrommel” besteht aus den Herren Andreas Breiing, Ludger Wilhelm und Jörg
Fabrizius. Die Namen sind vielleicht eher unbekannt, aber wenn Sie Tränen lachen wollen, merken Sie sich einfach mal die drei aus Münster. Die Mischung machts. Da gibt es Grimassen, Schauspielkunst, Gesang,
Wortspiele, politschen Witz, Alltagskomik und das alles immer wieder genial kombiniert. Es fällt mir schwer, die gelungenste Einzelpräsentation zu benennen. Da war der Anti-Terror-Major mit seinem Uffz, die gemeinsam
das Publikum in Schach hielten, dass das Lachen schon manchmal im Halse stecken blieb. Oder waren es die drei Alten mit dem Feldstecher bei der Nachbarschaftsbeobachtung. Dabei immer präzise in den Texten, hin und her
gewendet. Dabei oft an die Grenze des erträglichen zu gehen und in einem Lacher auflösen. Das ist die Kunst. Und das beherrschen die drei im Zusammenspiel perfekt. So im Laufe des Programms entwickeln sich die
Charaktere und jeder der drei findet seine Rolle. Eben: gnadenlos gut gelaunt, Humor in strukturschwachen Gebieten”. Also ich denke, dass Langen in Sachen Humor kein strukturschwaches Gebiet ist, sondern mit der
Kabarett-Abo-Reihe schon seit Jahren Kabarett auf hohem Niveau geboten wird. Die Buschtrommel hat an diesem Abend hervorragend dazu beigetragen. Dafür herzlichen Dank an die Veranstalter und an die “Buschtrommler”:
kommt doch mal wieder. Übrigens.... falls jemand wirklich bis hier mitgelesen hat. Ich habe jetzt schon länger keine Eintragungen gemacht. Ist das schon aufgefallen??? Das Programm ist natürlich
weitergegangen und wir haben hauptsächlich alte Bekannte gesehen. Zuletzt zum Beispiel Armin Töpel. Gibt es denn jemanden, der sich für die Rezensionen interessiert, auch bei Wiederholungen. Sagt doch einfach mal
bescheid. Also nichts für ungut. Aber das wollte ich schon länger mal loswerden Es hat tatsächlich jemand die Beiträge vermisst, deshalb mache ich jetzt einfach mal wieder weiter.
Claus von Wagner Langen, 18. März 2006 Der Münchner Kabarettist hat schon mal eines nicht: einen Akzent. Er bekennt sich zu Bayern und als Bayer, aber nein, keine Spur von Akzent.
Dabei bietet das Programm eine Mischung aus durchaus bitterem und ernstzunehmendem politischem Spott und einen sehr genauen Blick auf die Befindlichkeiten eines unfreiwilligen Jung-Singles. Was er da auf die Bühne
zaubert fesselt vom ersten bis zum letzten Augenblick, dabei unaufdringlich und eindringlich zugleich. Die Worthiebe sitzen und irgendwie kennt man das selbst. Aus eigener Erfahrung oder halt im Umfeld. Von Wagner hat
versprochen wiederzukommen, ich nehme an, Langen wird ihn freundlich aufnehmen mit seinem neuen Programm: Im Feld. nach oben |