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Anti-Atomkraft

Stand: 30.01.2012

Hier werden in Zukunft die aktuellen Meldungen aus der Anti-Atombewegung zu finden sein:

Langen, 29. Januar 2012: Auch 2012 ein Jahr für den Atomausstieg

Eine erste Mahnwache hat am 9. Januar in Langen stattgefunden, wieder waren mehr als 30 Menschen unserem Aufruf gefolgt. Sie sind alle motiviert, weiterzumachen bis auch der letzte Reaktor stillgelegt ist. Zudem haben wir uns die lokale Energiewende zum Thema gemacht. Unsere Unterschriftensammlung zur Rolle der Stadtwerke läuft nach wie vor weiter. Wir haben Unterschriften am Markt am Jahnplatz und beim Altstadtmarkt an der Stadtkirche gesammelt. Wir werden die Sammlung auf jeden Fall noch mindesten bis zum März fortsetzen. Unser Ziel ist es, die Stadtwerke dazu zu bewegen hier vor Ort selbst zum Träger der Energiewende zu werden. Dies kann dadurch gelingen, dass sie selbst zum Stromproduzenten werden, z.B. durch Beteiligung an der Photovoltaik-Anlage auf der ehemaligen Sprendlinger Mülldeponie, durch Förderung von Blockheizkraftwerken und Mini-Blockheizkraftwerken in Langener Haushalten und durch Einkauf und Verkauf von ausschließlich aus erneuerbaren Energien gewonnenem Strom. Das halten wir für ein zukunftsfähiges und wettbewerbsgerechtes Geschäftsmodell.

Langen, 10. November 2011: Castor-Strecken-Aktionstag, Veranstaltung: halber Atomausstieg - was nun?,                               .                                      Mahnwachen werden fortgesetzt

Am 29. Oktober fand bundesweit ein Castor-Strecken-Aktionstag statt, in Buchschlag von der Initiative byebyebiblis, gestaltet. Am rande der Bahn machten wir kleine Blockadeübungen, bei denen vor allem Gewaltfreiheit trainiert wurde. Berichte darüber gab es auch in der örtlichen Presse. Gut besucht war die Veranstaltung am 4. November 2011 im Bürgerhaus Sprendlingen. Jochen Stay, Sprecher von .ausgestrahlt, konnte in einem überzeugenden Vortrag den Stand der Anti-Atom-Bewegung darstellen. In ruhiger, sachlicher und vor allem sehr überzeugender Weise bot er eine stimmige Analyse der gegenwärtigen Situation. Die 70 Besucher waren am Ende zufrieden und motiviert in ihrem Kampf gegen die Atomenergie gerade jetzt nicht nachzulassen. Die aktuelle Auseinandersetzung um den nächsten Castor-transport und die Vorbereitungen der Bundesregierung auf ein atomares Endlager in Gorleben stehen dabei im Mittelpunkt der aktuellen Auseinandersetzung. Gerade jetzt ist deshalb Mitmachen so wichtig. Auch diese Veranstaltung wurde von byebyebiblis organisiert, dafür an dieser Stelle herzlichen Dank. In Langen wurden die Mahnwachen, ab sofort im monatlichen Rhythmus, fortgesetzt. Im November kamen wieder mehr als 50 Menschen zusammen, diesmal recht stimmungsvoll mit Laternen, der Jahreszeit angemessen.

Langen, 22. August 2011: Stadtwerke Langen zum reinen Ökostrom-Anbieter und Ökostromproduzenten machen

Ende letzter Woche wurden die Fraktionen im Stadtparlament, sowie die einzelnen Abgeordneten per Resolution aufgefordert das Geschäftsmodell der Stadtwerke Langen auf die Tagesordnung zu setzen. Gefordert wird die Umwandlung der Stadtwerke in einen Ökostrom-Produzenten und reinen Ökostrom-Anbieter. Ähnliche Forderungen wurden von den Anti-AKW-Initiativen auch in Dreieich und Neu-Isenburg erhoben. Dort laufen seit einigen Monaten Unterschriftensammlungen um diese Forderung zu unterstützen. Auch “Langen gegen Atomkraft” will der Forderung mit einer Sammlung von Unterschriften Nachdruck verleihen.

Den Wortlaut der Resolution, sowie Raum für eigene Unterschriften finden Sie hier.

Langen, 3. August 2011: die Initiative “Langen gegen Atomkraft” informiert sich über die Möglichkeiten der Energiewende.

Mit einer Gruppe von 12 Menschen, darunter der Langener Bürgermeister Frieder Gebhardt, besucht die Initiative die Firma juwi in Wörrstadt. Die Firma betreibt Projektentwicklung für alle Formen der erneuerbaren Energien und steht für die dezentrale Produktion des Ökostroms. Mittlerweile beschäftigt juwi über 1500 Mitarbeiter weltweit. Vor allem Windparks an Land, Solarfarmen und Biogasanlagen werden projektiert und vertrieben. Meistens mit Partnern vor Ort, vor allem Kommunen und Stadtwerken, aber auch Privatleuten. Daneben unterhält juwi einen Fuhrpark mit Elektromobilen, in dieser Richtung wird intensiv geforscht. Die Firma besticht auch durch ihre sozialen Maßnahmen für die Mitarbeiter. Neben einer Kantine gibt es einen Betriebs-Kindergarten, ein firmeneigenes Beachvolleyballfeld, ein Fußballfeld, einen Fitnessraum und einen Andachtsraum. Ein Shuttleservice mit Elektrobus zu den umliegenden Bahnhöfen ist selbstverständlich. Juwi plant, bis spätestens 2015, eher früher, in Kooperation mit der Gemeinde Wörrstadt, Wörrstadt energiemäßig von den großen Energiekonzernen unabhängig zu machen und Energie nur noch aus erneuerbaren Quellen zu gewinnen. Die Besucher waren alle begeistert und haben eine Reihe neuer Ideen bekommen, wie der Energiewechsel umgesetzt werden kann,ohne Kompromisse beim Klimaschutz machen zu müssen. Hier ein paar Bilder von unserem Besuch:

Langen, 20. Juli 2011: die Mahnwachen gehen weiter, jetzt im monatlichen Turnus. Die Initiative “Langen gegen Atomkraft” ruft auf zur Mahnwache am Montag, 1. August 2011, am Lutherplatz in Langen, von 18-19 Uhr. Außerdem plant die Inititive eine Werksbesichtigung bei der Firma juwi in Wörrstadt, die sich mit der Verbreitung aller Formen von regenerativen Energien befasst.

Langen, 21. Juni 2011: es ist uns gestern noch einmal gelungen die Teilnehmerzahl an der Mahnwache zu steigern. Trotz schlechten Wetters beteiligten sich wieder 60 Menschen. Die Aktion war in der örtlichen Presse angekündigt und setzte inhaltlich noch einmal einen Höhepunkt. Der Vortrag von Frau Dr. Dörte Siedentopf war sehr beeindruckend und zeigte die umfangreichen Gefahren, die von radioaktiver Strahlung jeder Art ausgeht. Es gibt keine ungefährlichen AKWs, nicht im Normalbetrieb und schon gar nicht bei einem Unfall. Frau Dr. Siedentopf ist Ärztin aus Dietzenbach und Vorsitzende des Vereins “Freundeskreis Kostjukovitschi”. Dieser Verein hilft seit mehr als 20 Jahren Menschen in der Gemeinde Kostjukovitschi in Weißrussland. Dieser Ort liegt etwa 180 km von Tschernobyl entfernt und leidet noch heute heftig unter den Folgen des Reaktorunfalls vom 26. MApril 1986 in Tschernobyl. Wir konnten gestern Abend für die Arbeit des Vereins 275.-¥ sammeln, was von Frau Dr. Siedentopf  sehr gerne entgegengenommen wurde. Die Versammelten entschieden, die Mahnwachen nun im monatlichen Rhythmus fortsetzen zu wollen, jeweils am 1. Montag im Monat. Damit findet die nächste Mahnwache am Montag, 4. Juli 2011 statt.

Langen, 7. Juni 2011: wie schon befürchtet hat das mediale Interesse an Fukushima deutlich abgenommen, obwohl die Lage sich keineswegs verbessert hat. Im Gegenteil, ständig kommen neue Details zur Schwere des Unfalls ans Tageslicht. Außerdem beherrscht das Thema Atomausstieg, wie die Bundesregierung ihn gestalten will, die Presse. Dies ist für die Anti-Atom-Bewegung eine gute Entwicklung, sollen doch die 8 ältesten und schadensanfälligsten Reaktoren dauerhaft stillgelegt bleiben. Dann allerdings soll sich der Ausstieg noch über mehr als 10 Jahre hinauszögern, was im Hinblick auf die Machbarkeit und die Erforderlichkeit nicht hinnehmbar ist. Deshalb werden die Proteste weitergehen und der Ruf nach einer wirklichen Energiewende immer lauter werden. Wir wollen diesen Ruf auch in Langen erschallen lassen. Wir hoffen, zu unserer nächsten Mahnwache am 20. Juni 2011 noch einmal deutlich mehr Menschen mobilisieren zu können, denn wir sind gerade jetzt in einer Zeit der Entscheidungen, bei der die Aktivität der Menschen vor Ort von großer Bedeutung ist.

Langen, 24. April: inzwischen sind 10 Mahnwachen vergangen. Noch immer kommen 60-80 Menschen zu diesem Anlass jeden Montag in Langen an den Lutherplatz. Die Stimmung ist gut und entschlossen. Wir haben inzwischen den Bürgermeister, den Chef der Stadtwerke, den Vorsitzenden des Obst- und Gartenbauvereins, sowie mehrere evangelische und katholische Geistliche bei unseren Veranstaltungen gehabt. Der Wille jetzt nicht locker zu lassen beim Atomausstieg eint uns alle. Vor kurzem hat sich zum ersten Mal eine Gruppe von Atomkraftgegnern getroffen, die weiter intensiv am Thema arebiten will, auch wenn die Mahnwachen beendet werden. Erstmals wurde ein Info-Stand auf der Bahnstraße durchgeführt, was uns gleich mehrere neue Kontakte brachte. Wir werden auf jeden Fall weitermachen, jetzt zunächst mit der Großdemonstration in Frankfurt am 28. Mai 2011.

Langen: die 6. Mahnwache “Atomkraft - Nein, danke!” fand am 18. April in Langen am Lutherplatz statt. Nach einer Schweigeminute und kurzen Hinweisen auf die Aktionen der Anti-AKW-Bewegung am Ostermontag bereicherte Tommy Scharf die Veranstaltung mit einigen stimmungsvollen Protestliedern, unter anderem “The eve of Destruction” von Barry McGuire. Am Rande wurde die Broschüre der Stadtwerke Schönau “100 gute Gründe gegen die Atomkraft” verkauft. Zum Abschluss wurde ein Interview mit einem Überlebenden des Atombombenabwurfs auf Hiroshima verlesen, der heute ein Kämpfer gegen jede Art von Atomkraft ist. Denn radioaktive Verstrahlung ist immer schlimm, egal woraus sie resultiert. Das Interview war für alle Teilnehmer der Veranstaltung sehr beeindruckend. Viele der Anwesenden verabredeten sich für die Teilnahme am Protest am AKW Biblis an Ostermontag, ansonsten werden die Mahnwachen fortgesetzt. Nächster Termin ist der 2. Mai 2011.

Langen: am 11. April fand die 5. Mahnwache: Atomkraft - Nein, danke! in Langen am Lutherplatz statt. Nach dem erneuten Nachbeben in Japan ist weiterhin unklar, in welchem Zustand sich die havarierten Reaktoren in Fukushima befinden. Heute hat die japanische Regierung den Unfall in die international höchste Gefahrenkategorie 7 eingeordnet, 4 Wochen nach Erdbeben und Tsunami und mehreren Wasserstoffexplosionen in diesem Kraftwerk. Die Evakuierungszone wurde von 20km auf 30km erweitert. Noch wissen wir nicht, was in diesem Reaktor tatsächlich vor sich geht, doch auch in Japan mehren sich die wütenden und ängstlichen Proteste gegen die menschenfeindliche Kernenergie.

Bei der Mahnwache trug Pfarrerin Gudrun Stock von der evangelischen Stadtkirchengemeinde unter anderem das Märchen vom Fischer und seiner Frau vor. Außerdem wurden einige Argumente gegen den Einsatz von Kernenergie vorgetragen. Sie stammen aus der Broschüre 100 gute Gründe gegen Atomkraft von der EWS (den Stadtwerken Schönau, die zu 100% Naturstrom liefern.) Auch über den Wechsel des Stromanbieters wurde ausführlich informiert.

Hier ein paar Bilder von der Mahnwache:

25  Jahre Tschernobyl

Am Ostermontag, 25. April 2011, steht der nächste große Aktionstag der bundesweiten Anti-AKW-Bewegung ins Haus. An 12 Standorten von AKWS, beziehungsweise in Asse und Schacht Konrad, sowie in Gorleben finden zur Erinnerung an den Reaktorunfall in Tschernobyl große Demonstrationen statt. Auch dort wird der sofortige Ausstieg aus der Kernenergie gefordert werden. Nähere Informationen hierzu findest du bei ausgestrahlt.de und auf der Seite der Veranstalter tschernobyl25.de . Die Kernkraftgegner aus Südhessen beteiligen sich am Sternmarsch auf das Kernkraftwerk in Biblis, vom Bahnhof Buchschlag werden 2 Busse nach Biblis fahren.

Anti-AKW-Gruppe in Langen, Initiative “Langen gegen Atomkraft”

Es hat sich eine Gruppe von AKW-Gegnern in Langen formiert. Bei unseren monatlichen Treffen besprechen wir aktuelle Fragen. Langener Bürger, die daran interessiert sind, können sich gerne bei mir melden. Am besten per mail an: Franz Scheidel: franz@franzscheidel.de . Mitstreiter für den sofortigen Atomausstieg sind herzlich willkommen.

Die Initiative “Langen gegen Atomkraft” trifft sich in der Regel am Mittwoch vor dem 1. Montag im Monat, jeweils um 19.30 Uhr in der evangelischen Johannesgemeinde, Carl-Ulrich-Str. 4, Langen

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